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Ausflug vom 12. April 2010, "Baukultur im Priental"

Am 12. April 2010 setzte der Heimat- und Geschichtsverein seine Veranstaltungsreihe „Baukultur im Priental“ mit dem Besuch von zwei Baudenkmälern der besonderen Art fort. Beiden gemeinsam ist, dass die derzeitigen Eigentümer diese mit hohem persönlichen und finanziellem Aufwand vor dem Verfall gerettet haben.

Anwesen Wörndl in GrattenbachDer erste Besuch galt dem Anwesen von Wolfgang Wörndl in Grattenbach. Alois Juraschek, Kreisbaumeister und Vereinsmitglied hob die besondere denkmalpflegerische Verantwortung hervor, die zur Restaurierung erforderlich war. Wolfgang Wörndl erzählte über den Erwerb des Hauses und über die jahrelangen Bemühungen, die zur Rettung und behutsamen Wiederherstellung der Bausubstanz erforderlich waren. Die über 90 Teilnehmer hatten dann Gelegenheit, sich im Inneren des Hauses ein eigenes Bild über gelungene Renovierung zu machen. In manchen der Räumen konnte man noch die Kargheit und die Einfachheit der vergangenen Tage fühlen. berge in Hohenaschau

Ganz anders das zweite Objekt, das besucht wurde. Die „berge“ in Hohenaschau war ursprünglich eine Bäckerei, dann ein Gasthof und zuletzt ein Ferienheim. Nachdem es jahrelang leer stand hat Nils Holger Moorman das Objekt gekauft, ursprünglich um darin Lagerräume zu errichten. Nachdem sich diese Pläne jedoch zerschlagen haben reifte der Plan, das Objekt zur Her-„berge“ umzubauen. So entstanden zahlreiche Appartements, die alle unterschiedlich geschnitten und mit Möbeln aus dem Hause Moormann ausgestattet wurden. Besondere Herausforderung war auch hier die behutsame Renovierung unter bestmöglicher Erhaltung der Bausubstanz, deren desolater Zustand sich, wie bei der Renovierung alter Häuser üblich, erst während des Bauverlaufes herausstellte. Die Teilnehmer hatten auch hier Gelegenheit, das Objekt ausführlich zu besichtigen, und sich auch bei dem Eigentümer noch weitere Details abzuholen.

Hans Rucker bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Wolfgang Wörndl und Nils Holger Moormann für die freundliche Aufnahme und die Möglichkeit, die Objekte ausführlich besichtigen zu dürfen.

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