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„50 Jahre eine Gemeinde“ am 1.2.2016 im kath. Pfarrheim Aschau

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Die Zeitzeugen Siegfried Simmet, Kaspar Öttl, Josef Hobelsberger (vlnr)

Zahlreiche Besucher waren der Einladung des HGV gefolgt, mit ca.110 Teilnehmern war der Raum gut gefüllt. Der erste Vorsitzende des HGV, Dr. Ulrich Feldmann, stellte nach einer kurzen Begrüßung die drei Zeitzeugen der Diskussionsrunde vor:

Ehrenbürger und Altbürgermeister Kaspar Öttl stand 42 Jahre im Dienst der Gemeinde, davon 18 Jahre als Verwaltungsangestellter unter dem Bürgermeister Karl Bauer und 24 Jahre als erster Bürgermeister. Siegfried Simmet war 18 Jahre Gemeinderat während der Bürgermeisterzeit von Karl Bauer, also von 1966 bis 1984, Josef Hobelsberger war 18 Jahre lang Gemeinderat von 1984 bis 2002.

Zur Einführung hielt H. Öttl eine Rede, die er schon bei der Ausstellungseröffnung im Rathaus gehalten hatte und die er auf Wunsch des HGV wiederholte. Darin gab er einen guten Überblick über die Ereignisse während der Abstimmung der Aschauer Bevölkerung über die Zusammenlegung von Hohenaschau und Niederaschau zur Gemeinde Aschau i.Chiemgau und über die wichtigsten Ereignisse während seiner Bürgermeisterzeit. Die anschließenden Fragen behandelten unter anderem die Haltung der Kirchen zur Zusammenlegung, die Geigelsteinerschließung, die Volkszählung von 1987, das Städtebauförderungsprogramm, den geplanten Verkauf der Kinderklinik, den Steinlinglift, die Hayek- Studie und vieles andere mehr. Siegfried Simmet berichtete ausführlich über das Wirken der englischen Pioniere in Aschau.

Zum Ende der Veranstaltung gaben Gottfried Wimmer, Hans Rucker, Josef Hobelsberger und Kaspar Öttl noch einige wunderbare Anekdoten zum Besten. Feldmann beendete die Veranstaltung mit einem herzlichen Dank an die drei Zeitzeugen.