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Bericht über die Fahrt nach Aldersbach, Passau, Prag und Pilsen

33 Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins und unser zuverlässiger Busfahrer Thomas Lengauer machten sich am 8.9. um 8.30 Uhr auf die Reise, die 5 Tage dauern sollte. Strahlendes Wetter herrschte schon bei der Abfahrt, Wärme und Sonnenschein ohne Wolken begleiteten uns während der ganzen Reise.

Erstes Ziel war die bayerische Landesausstellung „ Bier in Bayern“ im Kloster Aldersbach, die anlässlich des 500.sten Geburtstages des bayerischen Reinheitsgebotes von 1516 erstellt wurde.


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Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Passau und bezogen unser Hotel. Um 17 Uhr wurden wir von zwei lokalen Führern durch den sehr schönen Passauer Dom geführt, dessen weiße Fassade uns sehr beeindruckte. Vor dem gemeinsamen Abendessen hatten wir noch Zeit zu einem Spaziergang durch Passau, besonders lockte der Zusammenfluss der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz als ein prächtiges Naturschauspiel.

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Am Freitag fuhren wir nach Prag, das dortige Hotel erreichten wir gegen Mittag. Um 15 Uhr trafen wir unsere Führerin Susanne, die uns die nächsten drei Tage bis Sonntag begleitete. Am Freitag- Nachmittag führte sie uns in einem dreistündigen Spaziergang durch zwei der vier Stadtteile von Prag, nämlich die Kleinseite und die Altstadt und brachte uns am Ende zum Wenzelsplatz, dem Beginn der Neustadt. Die Altstadt war voller Besucher und Touristen, die historische Karlsbrücke und der Weg bis zum Altstadtring und der Teynkirche war mit Menschen regelrecht angefüllt, wobei man den Eindruck hatte, dass mindestens die Hälfte von ihnen wild fotografierende Asiaten waren.

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Trotz der Fülle ist die Altstadt wunderschön und sehenswert. Auf Grund der hohen Temperaturen und der Länge des Spazierganges kamen einige unserer Teilnehmer an ihre Grenzen und setzten sich verständlicher Weise schon vor dem Ende der Tour ab.

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Am nächsten Tag führte uns Susanne durch den Prager Stadtteil Hradschin, im Mittelpunkt stehen die Burg und der Veitsdom. Die Burg ist Amtssitz des tschechischen Präsidenten, Susanne zeigte uns die Orte, an denen ausländische Staatsgäste empfangen werden. Wir besichtigten das historische Königsschloss mit den Räumen des Prager Fenstersturzes von 1618, die romanische St. Georgs- Basilika und das goldene Gässchen.

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Einen besonderen Charme entwickelte die Altstadt in den Abendstunden, wenn die historischen Gebäude angestrahlt wurden, wenn die kleinen Gässchen zum Bummeln einluden, und die kleinen Restaurants abseits der Touristenströme bei südländischen Temperaturen zum Verweilen verführten., das war einfach ein großartiges Erlebnis.

Der Sonntag führte uns zu dem Unesco- Weltkulturerbe Kutna Hora,, eine im Mittelalter sehr bedeutende Stadt, in der auf Grund von Silberminen alle tschechischen Münzen geprägt wurden. Wir besichtigten die „ Münze“ und die schöne Kirche St. Barbara.

Wir verabschiedeten uns von unserer guten Führerin Susanne.

Die Rückfahrt nach Aschau am Montag führte uns über Pilsen, dort hatten wir eine zweistündige gute Führung durch den sehr schönen alten Stadtkern.

Gegen 20 Uhr erreichten wir alle unversehrt und ohne Probleme unser schönes Aschau.