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Hickl unterm Apfelbaum

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Unter diesem Motto veranstaltete der Heimat- und Geschichtsverein Aschau gemeinsam mit dem Müllner-Peter-Museumsverein am 1. Juli 2017 einen Nachmittag mit Musik und Gesprächen. Leider spielte der Wettergott nicht recht mit und so trafen sich Wolfgang Bude und Maximilian Hickl statt unterm Apfelbaum im alten Schulhaus in Sachrang, um über den ehemaligen Lehrer von Stein, Max Hickl, den Großvater von Maximilian Hickl jun. zu sprechen. Anlass war die Sonderausstellung des Müllner-Peter-Museumsvereins mit vielen Fotos des inzwischen weithin bekannten Fotopioniers des Prientals.

Gut 40 Gäste hatten sich eingefunden, einige verspätet, da unterschiedliche Anfangszeiten der Veranstaltung veröffentlicht worden waren.

Andi Reichhelm, Gitarre, und Jörg Müller, Klavier, stimmten mit jazzigen Klängen auf den Nachmittag ein und Brigitte Peters vom Müllner-Peter-Museumsverein hieß Gäste und Akteure herzlich willkommen.

Abwechselnd mit den virtuosen Einlagen der beiden Musiker beschäftigten sich Wolfgang Bude und Maximilian Hickl in mehreren Gesprächsrunden mit verschiedenen Seiten des Lebens von Max Hickl in Stein, die schlechte Zeit der Inflation nach dem ersten Weltkrieg, die Einführung von so wichtigen technischen Neuerungen wie Telefon und Rundfunkempfang im Priental und anderem. Wie ein roter Faden zog sich die Suche nach der Vergleichbarkeit von Max Hickl mit dem Müller Peter durch die Gespräche, gelöst werden konnte die Frage allerdings nicht endgültig.

Nach zwei interessanten Stunden mit vorzüglicher Musik und unterhaltsamen Gesprächen verabschiedete Frau Peters die Gäste.