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Heimat- und Geschichtsverein Aschau auf dem Öko-Kulturweg Sachrang.

Oeko Kulturweg 01

Am 10. Juli trafen sich ca. 25 Mitglieder und Gäste von Heimat- und Geschichtsverein Aschau und Müllner-Peter-Museumsverein Sachrang zur gemeinsamen Erwanderung des Ökokulturweges. Am Sachranger Treffpunkt vor der alten Schule erläuterte Wolfgang Bude zuerst die Entstehungsgeschichte des Wanderwegs. Mit EU-Förderung entstand in den neunziger Jahren das Öko-Kulturprojekt Priental mit den Teilen Naturschutzgebiet Geigelstein, Müllner-Peter-Museum in Sachrang, Bio-Sennerei Hatzenstädt, Prientaler Bergbauernladen und schließlich der "Öko-Kulturweg". Es war gedacht als touristischer Beitrag zum Erhalt der ländlichen Land- und Almwirtschaft und der Heimatpflege und wird bis heute gut angenommen.

Nach der Einführung machte sich die Gruppe auf den Weg nach Hatzenstädt, unterwegs betreut und geführt von Wolfgang Bude, der einiges zur Geschichte der Gegend und des Weges zu erzählen wusste und Martina Glatt, die über die am Wegrand wachsenden Heilkräuter informierte.

Oeko Kulturweg 02

In Hatzenstädt übernahm der Obmann der Bio-Sennerei Heinz Gstier die Gruppe und führte in Geschichte und Aufgabe der Sennerei ein. 1937 gegründet hatte sie eine wechselvolle Geschichte hinter sich, als man sich 1991 entschloss, die Sennerei als Bio-Projekt weiter zu führen und dies auch erfolgreich gelang.

Nachdem alle Teilnehmer sich in Schutzkleidung gehüllt hatten, konnten die Räume der Sennerei besichtigt werden. Besonderes Interesse fanden die drei Reiferäume für die drei Sorten Käse, die produziert werden, Emmentaler, Almbauernkäse und Bergkäse, wobei die Ausdünstungen des letzteren die meisten davon abhielt, den Reiferaum zu betreten.

Diese Käse zusammen mit Butter, Milch und Buttermilch aus der Produktion von Hatzenstädt wurden anschließend in geselliger Runde verkostet, bevor man sich gestärkt auf den Rückweg nach Sachrang machte.

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