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10. November 2017 - Der HGV besucht den Bayerischen Rundfunk im Studio Freimann.

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HGV-Beisitzer Georg Antretter hatte zum Besuch des Studios Freimann geladen und viele, viele nahmen die Einladung an. Der Bus war voll als die Reisegesellschaft des HGV am 10. November um halb drei von Aschau startete. Georg Antretter, der ja den meisten der Teilnehmer als Vorstandsmitglied und auch durch seine Arbeit beim BR wohlbekannt ist, erwartete die Aschauer an der Pforte in Freimann. Im Schnellschritt – die Regenschirme waren zum großen Teil zuhause geblieben, eine nicht so gute Entscheidung, wie es sich zeigte – ging es zu den Archiven des BR, wo uns eine kurze Einführung über das geplante Programm der Führung erwartete. Erster Programmpunkt waren die riesigen Bildarchive des Senders. Hier lagern Filme seit den Anfangszeiten des BR, beginnend mit Filmrollen aus den Fünfzigern – Bayerisches Fernsehen sendet seit 1954 – zu den verschiedenen Videoformaten der späteren Jahre. Wie Georg Antretter berichtete wird alles digitalisiert, um die Filme der Nachwelt zu erhalten.

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Danach ging unser Weg über das weitläufige, 20 ha große Gelände von Freimann, vorbei an Baustellen und Baugruben. Freimann, das derzeit als Sendezentrum des Fernsehens und Produktionsstätte der aktuellen Berichterstattung fungiert, erlebt zurzeit einen großen Umbau. Die beiden anderen Münchner BR-Standorte Unterföhring und das Funkhaus beim Hauptbahnhof werden aufgelöst. Auf unserem Weg konnten wir ein neues Tonstudio besichtigen und schauten in Räume, in denen Filme und Berichte gerade geschnitten wurden.

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Im großen Beratungsraum überraschte Georg Antretter mit seinem ersten Abendschaubericht, einem Bericht von 1994 über die damalige Christrosenzucht der Gärtnerei Rucker, zur ganz besonderen Freude der Teilnehmer Hans und Astrid Rucker.

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Bevor wir in das Abendschaustudio geleitet wurden, bereitete ein Film über die Abläufe bei der Produktion vor. „Abendschau, der Süden“ und die Abendschau werden im selben Studio hintereinander produziert und beide konnten wir miterleben. So erstaunten besonders die technischen Einrichtung des Studios und die sekundengenaue Abstimmung von Berichten und Life-Moderation.

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Nach dem Ende der Sendung nahm sich der Moderator der Abendschau, Roman Roell, noch etwas Zeit für die Fragen der Aschauer. Um halb neun lieferte der Bus die rundum zufriedenen Teilnehmer der Fahrt nach Freimann wieder wohlbehalten in Aschau ab.