Aktuelles

"Bekanntes & Verstecktes" - Zeugnisse heimatlicher Kultur und ihre Geschichte(n)

2015 02 05 Bekanntes

Unter dieses Motto stellte Wolfgang Bude seine Bilderschau, die er am Montag, dem 5. Februar 2018 vorstellte. Etwa 30 Besucher konnte Dr. Ulrich Feldmann im evangelischen Gemeindehaus begrüßen.

Fotos von bekannten und auch weniger bekannten Häusern, Denkmälern und Ähnlichem in Aschau und Umgebung hatte Wolfgang Bude zusammengestellt und im Frage- und Antwortspiel den Zuschauern präsentiert. Da gab es Hausmalereien zu bewundern, an denen man vielleicht täglich achtlos vorbei geht, Denkmäler und Plastiken, die zum Teil öffentlich zu sehen sind, aber auch etwas versteckter, wie etwa den "Hundsbua" im Garten der Villa Molins. Auch das für die meisten Aschauer Augen heute völlig verborgene Marmorepithaph des Max V. Preysing, das bis zur Renovierung seinen Platz in der Pfarrkirche hatte, brachte er in Erinnerung. Dieses wartet seit langem im Abstellraum der Kirche darauf, in Aschau wieder einen gebührenden Platz zu erhalten. Zu allen Bildern konnte Wolfgang Bude erklärende Geschichten liefern, zu vielen auch ganz persönliche, wie etwa die Geschichten der vier Meilensteine, die seit Jahrhunderten die alten Straße von Sachrang über Aschau bis Bucha begleitet hatten und mit Hilfe des Heimat-und Geschichtsvereins ihren Platz an der Straße wieder einnehmen konnten.

Nach zwei Stunden beendete Wolfgang Bude seine Bilderschau, die sich wahrhaftig als so kurzweilig, wie er sie angekündigt hatte, entpuppt hatte. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der HGV herzlich bei der Gastgeberin, Pfarrerin Betina Heckner für die freundliche Aufnahme.

HGV Sammelblatt 16 erschienen

HGV Sammelblatt 16 2

 

 

100 Jahre Orthopädische Kinderklinik, Teil 2, 1931 bis heute.

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Der HGV erhält zwei Toni Ascherl Bilder

Uebergabe Ascherl Bilder 29 12 17
Der 1. Vorsitzende des HGV Aschau i.Ch., Dr. Ulrich Feldmann, nimmt
die drei Gemälde des Aschauer Malers Toni Ascherl von Frau Dr. Barbara Koch und Dr. Thomas Eizenhöfer entgegen.

Den akademischen Maler, Toni Ascherl (*1897 in Traunstein-+1966 in Aschau i.Ch.), verschlug es nach dem II. Weltkrieg von Berlin nach Aschau i.Ch. Dort lebte und wirkte er bis zu seinem Tode. Der Heimat- und Geschichtsverein widmete ihm bereits 1986, zum 20. Todestag, eine Ausstellung zu seinem Lebenswerk, mit dem Titel „Geliebte Bergwelt“. Berge spielten für sein Schaffen eine herausragende Rolle. Jetzt – quasi als verspätetes Weihnachtsgeschenk oder zu einem guten Start ins neue Jahr – tauchten überraschend zwei Ölgemälde und ein Aquarell von ihm auf, die das Kölner Ehepaar Dr. Barbara Koch und Dr. Thomas Eizenhöfer dem HGV als Geschenk überreichten. Die Mutter von Dr. Eizenhöfer, Maraliese Eiozenhöfer, lebte in Aschau i.Ch. und war bis zu ihrem Tode 2014 Mitglied des HGV. Bei der Wohnungsauflösung dachte sich das Ehepaar, dass die Bilder in Aschau besser aufgehoben wären, als in Köln oder anderswo. Der Verein konnte dadurch seine Ascherl-Sammlung ergänzen und die Originale für künftige Vorhaben ergänzen. Die beiden Kölner möchten zudem neue Mitglieder des Aschauer HGV werden und eventuell nach ihrer beruflichen Tätigkeit ins Priental ziehen. Damit hat der rührige Verein zum Jahreswechsel wieder exakt 500 Mitglieder.

Toni Ascherl Oelbilder  Toni Ascherl Oelbilder 2