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Max Baur


„SO ZAUBERT DAS LICHT“


Fotografien von Max Baur


Ausstellung vom 28. Mai bis 24. Juni 2018 in der Alpenfabrik Hohenaschau, Zellerhornstraße 73 mit Unterstützung durch die Gemeinde Aschau i.Chiemgau und den Heimat- und Geschichtsverein Aschau i.Chiemgau e.V.

Max Baur (1898-1988), geboren in Günzburg, zieht 1906 mit seiner Familie nach Pasing bei München. Dort lernt er später seine zukünftige Frau kennen: Marianne Ernsberger aus Aschau. Nach Stationen in Innsbruck, Trier und Wernigerode wird die preußische Residenzstadt Potsdam „zu einem Paradies für meine Kamera“. Von April bis August zeigt das Potsdam-Museum eine umfassende Werkschau mit Schwerpunkt Potsdam. Nicht minder eindrucksvoll ist die Werkperiode, die ab 1953 nach der Rückkehr in die bayerische Heimat beginnt. „Wir sahen noch nie ein so technisch, bildmäßig und kulturgeschichtlich klug zusammenraffendes Bildmaterial über das eigentliche Wesen unseres Chiemgaus“, heißt es in einer Rezension zum 1967 bei Dumont erscheinenden Chiemgau-Buch.

Die Ausstellung in der Alpenfabrik Hohenaschau konzentriert sich auf diese letzte Schaffensphase und gibt darüber hinaus Einblick in den Facettenreichtum eines großen fotografischen Werkes: Landschaftsaufnahmen, Stadtansichten und Architektur, Blumen, Stillleben, Wolken- und Winterbilder, Werbefotografie, Portaitaufnahmen und Detailstudien zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie Max Baur als wahrer „Licht-Bildner“ mit dem Licht zu zaubern vermochte.


Eröffnung: 27. Mai, 17 Uhr

Einführung: Antonia Gottwald (Enkelin von Max Baur)

Öffnungszeiten: Täglich 15 - 20 Uhr; Eintritt frei

Finissage: 24. Juni, 17 Uhr, Sommerwolkentraum.
Max Baur und Hermann Hesse – Eine Begegnung

Wir Verfertiger von hübschen Dingen haben ja manches Unbefriedigende, aber wir können doch immer wieder Menschen eine Freude machen, das ist nicht wenig.“   (Hermann Hesse an Max Baur)

Zur großen Ausstellung in Potsdam (13. April bis 26. August 2018) erscheint eine umfangreiche Publikation, die auch in der Aschauer Ausstellung vorliegt.

Nach Ende der Ausstellung „So zaubert das Licht“ konnte der Heimat- und Geschichtsverein befriedigt feststellen, dass zirka sechshundert Besucher der Einladung gefolgt waren, nicht eingerechnet die hundertzwanzig Besucher der Vernissage und hundert der Finissage, die Frau Gottwald am 24. Juni 2018 mit einer Lesung aus dem Briefwechsel von Max Baur mit Hermann Hesse besonders eindrucksvoll gestaltet hatte.

Das Gästebuch beweist die gute Aufnahme der Ausstellung und auch das Sparschwein der HGV erwies sich als wohlgefüllt, so dass die gesamte Veranstaltung als wohl geglückt in die Vereinsgeschichte eingehen kann.

Weitere Informationen:

Potsdam-Museum, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam
Tel. 0331 289 6868                www.potsdam-museum.de

 

 

Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung in Aschau


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Gemeinde und Heimat- und Geschichtsverein hatten geladen

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Begrüßung durch 3. Bürgermeisterin Monika Schmid

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Beim Betrachten der Bilder.

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Antonia Gottwald (Enkelin von Max Baur) bei der Eröffnung der Ausstellung in der ehem. Orangerie der Schlossgärtnerei Hohenaschau, Zellerhornstr. 73