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Heimatkundlicher Spaziergang von Nieder- nach Hohenaschau am 2. Juni 2018

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Wolfgang Bude lud zum heimatkundlichen Spaziergang und viele, viel kamen!

Fast 40 Teilnehmer konnte der Heimat- und Geschichtsverein am Edeka-Parkplatz in Niederaschau begrüßen. An fünf Stationen auf dem Weg vom Nieder- nach Hohenaschau brachte Wolfgang Bude den Anwesenden die Entwicklung der Gemeinde nahe. Zu Beginn erinnerte er an die geologischen Gegebenheiten, die wiederum die Siedlungsgeschichte des Ortes bedingten. Durch den „Wildbach“ Prien, der bis in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts und der „Prienregulierung“ das Tal zum größten Teil beanspruchte, war eine Bebauung nur in den höheren Lagen möglich. Der Kirchplatz etwa, der früher der Mittelpunkt des Ortes Niederaschau mit Kirche, Gasthaus und Verkaufsläden darstellte, verlor seine Funktion, nachdem durch die Regulierung der Prien die Durchgangsstraße an die heutige Stelle verlegt werden konnte. Im weiteren Verlauf erläuterte er die Entwicklung des Orts. An der Station Bahnhof erinnerte er etwa an die Geschichte des Bahnstrecke Prien-Aschau und dem Wandel des Krankenhauses zum heutigen Seniorenheim, an der Prientalpassage erinnerte er an den ehemaligen „Verladebahnhof“, der hier seine Platz hatte, und den Beginn der Stromversorgung Aschaus. Dabei wurde er von Hans Rucker und Sepp Hobelsberger mit Erklärungen und auflockernden Geschichten tatkräftig unterstützt.

Hinter dem Rathaus im Kurpark endete eine interessante und informative Stunde Heimatgeschichte.