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Beginn der Führungen 2011 auf Schloss Hohenaschau

Schloss-Hohenaschau-kleinAb Sonntag, dem 1. Mai 2011 finden nach der Winterpause wieder Führungen auf Schloss Hohenaschau statt. Hierbei verdient der nunmehr – bis auf den Wandsockel – vollständig restaurierte Laubensaal besondere Beachtung. Bei dem barocken Laubensaal handelt es sich um eine in den Jahren 1683-85 rundum bemalte „Tafelstube“, die eine der überregional bedeutsamsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten ist. Die Wandmalerei basiert auf aus Italien stammenden Stichvorlagen aus den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts, auf denen Stadtteile, Palastanlagen, Gärten und Parks, mit szenischen Darstellungen aus dem barocken Rom dargestellt sind. Die Wandmalereien haben sehr unter der nahezu jahrhundertelangen unsachgemäßen Behandlung gelitten. In den 1980er Jahren wurde die Kassettendecke neu befestigt. Im Jahr2006, zwei Jahre vor der Bayerischen Landesausstellung, wurde vom Eigentümer des Schlosses, der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, die Südmauer  trockengelegt und so die Voraussetzung für eine gründliche Sanierung der bedeutsamen Wandmalereien geschaffen. Der Pächter, der Heimat- und Geschichtsverein Aschau i.Ch., gab daraufhin nach der denkmalschützerischen und baurechtlichen Genehmigung die Restaurierung in Auftrag. Sie wurde von der Fa. Wolfgang Lauber, Bad Endorf, in den Jahren 2007, 2009 und 2010 nach Vorgaben des Landesdenkmalamtes durchgeführt und Ende September 2010 abgeschlossen. Die Wandmalereien können deshalb ab diesem Jahr in der vollen, ursprünglichen Schönheit bewundert werden. Nach der Winterpause finden nunmehr ab dem 1. Mai 2011 wieder Führungen statt. Neben dem Laubensaal beinhaltet die Führungslinie auch Ausstellungen zur Baugeschichte und  zu den Eigentümerfamilien Freyberg, Preysing und Cramer-Klett. Für Kinder werden jeden Sonntag Kinderführungen unter dem Thema „Wilde Ritter – freche Feen“ angeboten.

Die genauen Führungszeiten können Sie unter dem folgenden Download erfahren.