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Bericht zum Ausflug nach Altötting, 8. Juni 2011

Altoetting-1Am 8. Juni 2011 besuchte der Heimat- und Geschichtsverein den Wallfahrtsort Altötting, um, wie schon die letzten Jahre, traditionell einmal im Jahr der verstorbenen Mitglieder des Vereins zu gedenken. Die Fahrt war verbunden mit einer Stadtführung, die uns zu den wichtigsten Stätten in Altötting führte. So besuchten wir:

 

  • Die Gnadenkapelle, in der sich die seit dem 15. Jhdt. als wundertätig verehrte "Schwarze Madonna" befindet. Der Rundgang beherbergt ca. 2.000 alte und neue Votivtafeln. So zum Beispiel eine, auf der sich 19 Neumarkter für die Rettung vor dem Tsunami 2004 in Thailand bedanken.
  • Die barocke Wallfahrtskirche St. Magdalena mit ihrer einzigartigen Stuckdecke und der Josefskapelle.Gnadenkapelle_Votiv-2
  • Die Stiftspfarrkirche St. Philipp und Jakob aus dem Jahre 1499 mit der Tilly Kapelle, in der Feldmarschall Tilly bestattet ist, und die auch Glasmalereien aus dem 15. Jhdt. enthält,  und dem "Tod z'Eding".
  • Die Kirche St. Konrad mit dem Reliquienschrein des Hl. Konrad von Parzham, der 41 Jahre im Kapuzinerkloster St. Anna in Altötting seinen Dienst als Pförtner versah.
  • Die Basilika St. Anna, deren Bau Anfang des 20. Jhdt. aufgrund der stark gestiegenen Pilgerzahl erforderlich wurde. Sie ist im Stil des Neobarock entworfen und fasst ca. 8.000 Personen.

Unser Führer wurde nicht müde, uns Geschichten und Geschichtchen rund um die großen Wallfahrten zu erzählen, so erwartete man für den Folgetag 9.000 Pilger, die er als Mitglied des Roten Kreuzes medizinisch mit zu versorgen hätte. Geschichtlich und kulturhistorisch interessierte Teilnehmer kamen dabei leider nicht auf ihre Kosten.

Im Anschluss an die Stadtführung fand die Andacht für die verstorbenen Mitglieder im Kongregationssaal der Marianischen Männerkongregation statt.

Bevor wir uns auf die Heimfahrt machten, konnten wir uns im Gasthof Graminger noch mit einer - wohlverdienten - Brotzeit stärken.

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