2019

Konzerte in der Pfarrkirche Aschau

 

Plakat Korrekturlauf 4

Trompete und Orchester in der Aschauer Pfarrkirche

Markus

Das Trompetenkonzert in Es-Dur und die Orchesterfassung von „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn gelangen am Sonntag, den 24. März um 19.00 in der Kath. Pfarrkirche in Aschau i.Ch. vor dem Heiligen Grab zur Aufführung.

Solist in Haydns schönstem und ausgereiftestem Instrumentalkonzert ist der gebürtige Frasdorfer Markus Riepertinger, der seit 2011 Solotrompeter am Landestheater Coburg ist.

Es ist „unstreitig eines meiner besten Werke“, so Joseph Haydn über seine Komposition „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“.

Die Genialität des Wiener Komponisten hatte sich in Europa herumgesprochen, und so bekam er im Jahre 1785 vom Domherren zu Cádiz den Auftrag, für die Karwoche eine geistliche Instrumentalmusik für großes Orchester zu schaffen. Entstanden ist ein eindrucksvolles, berührendes und intimes Bild von Jesus' letzten Stunden. Stets versöhnlich und positiv ist Haydns unvergleichliche, der Ästhetik der Wiener Klassik verpflichtete Klangsprache. Es musiziert das „Ensemble concertante“, ein Orchester, das sich aus professionellen Musikern der Region zusammensetzt. Die Leitung liegt in den Händen von Bernadette Osterhammer, verbindende Worte spricht Pfarrer Paul Janßen. Karten sind erhältlich bei München Ticket, der Tourist Info Aschau (08052/904941) und an der Abendkasse.

Tassilo III. und das Kloster Frauenchiemsee.

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Eine Spurensuche mit überraschenden Ergebnissen zum Gründungsanlass und den Bauten der Gründungsphase.

Der erste Vortrag des Jahres fand am 11. Februar 2019 im evangelischen Gemeindehaus statt. Fast 50 Gäste waren gekommen, um einem Vortrag von Dr. Bernd Steidl, Hauptkonservator an der Archäologischen Staatssammlung in München, zu lauschen.

In dem Vortrag präsentierte Dr. Steidl einen römischen Grabstein, der seit Jahrzehnten zum Bestand der Archäologischen Staatssammlung gehört. Äußerst spannend stellte er dar, welche Geschichten der Stein zu erzählen vermag. Mit Hilfe von Inschriften, Bearbeitungsspuren, Farbpigmenten und Schriftquellen präsentierte er die vielen Stationen im „Leben“ des Steins. Ausgehend von diesem Grabstein konnte er auch die früheren Ausgrabungen im Kloster auf der Fraueninsel neu interpretieren und bewerten, so dass er auch Neues zur Gründung des Klosters beitrug. Obwohl der Vortrag über 75 Minuten dauerte hörten alle gebannt zu.

Nach dem Vortrag gab es noch viele Fragen, hauptsächlich zur Beziehung des berühmten Bayernherzogs Tassilo zum Kloster auf der Fraueninsel, die Dr. Steidl mit viel Fachwissen beantwortete. Das abschließende Resume einiger begeisterter ZuhörerInnen lautet: der Vortrag war so spannend wie ein Krimi!