2019

Busfahrt nach zu den „Wasserwelten“ Bad Adelholzen

25C7CF8E 64CF 45FB B84C 6CF84C90F405

Der Juli-Stammtisch des Heimat- und Geschichtsvereins führte die Mitglieder im Bus nach Bad Adelholzen zur Besichtigung der „Wasserwelten“ der „Adelholzener Alpenquellen“.

Nach einer kurzen Verzögerung durch einen Feueralarm wurde die Gruppe von der Gästeführerin des Unternehmens Sabine Krämer im Besucherzentrum in Empfang genommen. Sie begann mit einem sehr kurzen Blick in die Geschichte eines der ältesten Heilbäder Bayerns und die Geschichte des Ordens der Barmherzigen Schwestern des Hl. Vinzenz von Paula, dem die Quellen seit 1906 gehören. Videoeinspielungen mit Generaloberin Sr. Rosamaria, „Making of..“ von Werbefilmen für Adelholzener Wasser sowie Aufnahmen der neuen Abfüllanlage und die Präsentation des Getränkeprogrammes des Betriebs folgten. Vervollständigt wurde die Führung durch einen Blick auf die erwähnte imposante vollautomatische Abfüllanlage. Anschließend konnten die erzeugten Getränke gekostet und auch gekauft werden.

Als Abschluss erlaubte das regnerische Wetter immerhin noch einen kurzen Blick zur ursprünglichen St. Primusquelle.

Naturkundliche Wanderung um den Bärnsee

Baernsee 20190603

Am 3. Juni 2019 lud der Heimat- und Geschichtsverein Aschau zu einer Wanderung um den Bärnsee. Rund 25 Interessierte konnte die Diplom-Biologin Johanna Stegherr am Parkplatz des Moorschwimmbads begrüßen.

Weiterlesen...

Trompete und Orchester in der Aschauer Pfarrkirche

Markus

Das Trompetenkonzert in Es-Dur und die Orchesterfassung von „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn gelangen am Sonntag, den 24. März um 19.00 in der Kath. Pfarrkirche in Aschau i.Ch. vor dem Heiligen Grab zur Aufführung.

Solist in Haydns schönstem und ausgereiftestem Instrumentalkonzert ist der gebürtige Frasdorfer Markus Riepertinger, der seit 2011 Solotrompeter am Landestheater Coburg ist.

Es ist „unstreitig eines meiner besten Werke“, so Joseph Haydn über seine Komposition „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“.

Die Genialität des Wiener Komponisten hatte sich in Europa herumgesprochen, und so bekam er im Jahre 1785 vom Domherren zu Cádiz den Auftrag, für die Karwoche eine geistliche Instrumentalmusik für großes Orchester zu schaffen. Entstanden ist ein eindrucksvolles, berührendes und intimes Bild von Jesus' letzten Stunden. Stets versöhnlich und positiv ist Haydns unvergleichliche, der Ästhetik der Wiener Klassik verpflichtete Klangsprache. Es musiziert das „Ensemble concertante“, ein Orchester, das sich aus professionellen Musikern der Region zusammensetzt. Die Leitung liegt in den Händen von Bernadette Osterhammer, verbindende Worte spricht Pfarrer Paul Janßen. Karten sind erhältlich bei München Ticket, der Tourist Info Aschau (08052/904941) und an der Abendkasse.

Konzerte in der Pfarrkirche Aschau

 

Plakat Korrekturlauf 4

Tassilo III. und das Kloster Frauenchiemsee.

IMG 9804 red

Eine Spurensuche mit überraschenden Ergebnissen zum Gründungsanlass und den Bauten der Gründungsphase.

Der erste Vortrag des Jahres fand am 11. Februar 2019 im evangelischen Gemeindehaus statt. Fast 50 Gäste waren gekommen, um einem Vortrag von Dr. Bernd Steidl, Hauptkonservator an der Archäologischen Staatssammlung in München, zu lauschen.

In dem Vortrag präsentierte Dr. Steidl einen römischen Grabstein, der seit Jahrzehnten zum Bestand der Archäologischen Staatssammlung gehört. Äußerst spannend stellte er dar, welche Geschichten der Stein zu erzählen vermag. Mit Hilfe von Inschriften, Bearbeitungsspuren, Farbpigmenten und Schriftquellen präsentierte er die vielen Stationen im „Leben“ des Steins. Ausgehend von diesem Grabstein konnte er auch die früheren Ausgrabungen im Kloster auf der Fraueninsel neu interpretieren und bewerten, so dass er auch Neues zur Gründung des Klosters beitrug. Obwohl der Vortrag über 75 Minuten dauerte hörten alle gebannt zu.

Nach dem Vortrag gab es noch viele Fragen, hauptsächlich zur Beziehung des berühmten Bayernherzogs Tassilo zum Kloster auf der Fraueninsel, die Dr. Steidl mit viel Fachwissen beantwortete. Das abschließende Resume einiger begeisterter ZuhörerInnen lautet: der Vortrag war so spannend wie ein Krimi!